Mindbender 116C
Test & Bewertung 2024/25
700 €
Zum HerstellerVergleichenTechnische Daten
Profil
Performance-Bewertung
Gelände-Eignung
Beschreibung
Der Mindbender 116C ist K2s breitester Ski und ein dedizierter Powder-Spezialist. Bei 116 mm Taille und einer Konstruktion aus Carbon Spectral Braid, unidirektionalem Flax und Aspen-Microblock-Kern verzichtet er komplett auf Metalleinlagen. Für 2025/26 bleibt das Modell als Carryover unverändert.
Mit rund 2050 g in 187 cm fällt der 116C für seine Breite vergleichsweise leicht aus. Die Carbon-Flax-Kombination hält das Gewicht niedrig und liefert gleichzeitig genug Torsionssteifigkeit für kontrollierte Schwünge in Tiefschnee. Der ausgeprägte Tip-Tail-Rocker mit langem, graduellem Anstieg am Tip und kurzem Tail-Rocker optimiert den Auftrieb und macht den Ski in Powder fast spielerisch drehfreudig.
In Tiefschnee liegt die Hauptstärke des 116C. Die breite Schaufel und der Deep-Powder-Rocker lassen den Ski auf der Oberfläche gleiten, das Fahrgefühl ist surfig und schwungvoll. Trotz seiner Breite lässt sich der Ski überraschend gut pivoten und in Falllinie steuern. Schwünge in offenem Gelände gelingen flüssig und ohne großen Kraftaufwand.
Die Grenzen zeigen sich in engen Bäumen, wo die Breite und der lange Radius von 22,5 m in 187 cm dem Ski die Wendigkeit nehmen. Auch beim schnellen, aggressiven Fahren in steilem Gelände fehlt ohne Metalleinlage die Dämpfung und Stabilität, die ein Titanal-verstärkter Big-Mountain-Ski bieten würde. Auf Hardpack verliert der 116C erwartungsgemäß an Kantenhalt.
Vier Längen von 177 bis 194 cm stehen zur Wahl, der Preis liegt bei 700 Euro ohne Bindung. Die Zielgruppe sind Freerider aller Könnensstufen, die einen leichten, fehlerverzeihenden Powder-Ski suchen. Wer einen Quiver-Ski für Tiefschnee-Tage braucht und auf Pistenperformance verzichten kann, findet im 116C eine der leichtesten und zugänglichsten Optionen in dieser Breite.