Salomon

S/Lab QST X

Test & Bewertung 2024/25

freeride2024/25

800 €

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Technische Daten

Kategoriefreeride
Saison2024/25
Skill-Level4–5 / 5
KonstruktionC/FX Carbon + Karuba/Poplar Core + Cork Damplifier + Flax
Radius25 m
Taillenbreite116 mm
Gewicht1900 g
Längen178 / 184 / 192

Profil

Performance-Bewertung

Steifigkeit
4.0
Highspeed-Stabilität
5.0
Wendigkeit
4.5
Fehlerverzeihung
7.0
Tiefschnee-Auftrieb
10.0
Kantenhalt
3.0
Bruchharsch
5.0
Verspieltheit
7.0
Carving-Präzision
2.0
Dämpfung
6.5
Vielseitigkeit
3.0
Driftbarkeit
9.5

Gelände-Eignung

Piste
0.1
Off-Piste
0.1
Powder
0.8
Park
0.1

Beschreibung

Der Salomon S/Lab QST X markiert die Rückkehr eines dezidierten Powder-Skis in die QST-Linie und richtet sich an erfahrene Freerider, die einen leichten, verspielten Begleiter für tiefe Tage suchen. Mit 116 Millimetern unter der Bindung und einem ausgeprägten Full-Rocker-Profil ist der Einsatzbereich klar definiert: Tiefschnee in allen Facetten, von steilen offenen Hängen über Pillow Lines bis hin zu engen Walddurchfahrten.

Die Konstruktion setzt auf einen Karuba-Pappel-Holzkern, der in Kombination mit C/FX-Carbonfasern und Flachsverstärkungen für ein ausgewogenes Verhältnis aus Leichtigkeit und Torsionssteifigkeit sorgt. Auf ein Metalllaminat verzichtet Salomon bewusst. Stattdessen übernehmen die in Schaufel und Skiende integrierten Cork Damplifier die Vibrationsdämpfung. Das Ergebnis ist ein spürbar ruhiger Lauf, der angesichts des Verzichts auf Titanal bemerkenswert ausfällt. Bei 184 Zentimetern Länge bringt der QST X 1900 Gramm pro Ski auf die Waage, was ihn für gelegentliche Aufstiege nicht disqualifiziert, ohne dass er als reiner Tourenski konzipiert wäre.

Die Geometrie mit den Maßen 140/116/127 Millimetern und einem Radius von 25 Metern ist auf große Schwünge im offenen Gelände ausgelegt. Im Tiefschnee liefert der QST X ausgezeichneten Auftrieb und lässt sich dabei überraschend leicht drehen und driften. Die Kombination aus geringem Gewicht, weichem Flex und ausgeprägtem Rocker macht ihn zu einem der verspieltesten Powder-Skier in seinem Segment. Sprünge über Klippen und durch Pillows absolviert er mit der Leichtigkeit eines deutlich kürzeren Skis.

Auf der Piste und im Bruchharsch zeigen sich die Grenzen des Konzepts. Kantengriff und Carving-Präzision sind bauartbedingt eingeschränkt, und bei sehr hohen Geschwindigkeiten in schwerem Schnee fehlt die Durchschlagskraft eines metallverstärkten Freeride-Skis. Wer einen 50/50-Ski für Piste und Gelände sucht, ist hier falsch. Der QST X ist ein Spezialist, der an Powder-Tagen seine volle Stärke ausspielt. Salomon empfiehlt ihn für Fahrer mit fortgeschrittenem bis Experten-Niveau. Verfügbar in den Längen 178, 184 und 192 Zentimeter, liegt der Preis ohne Bindung bei rund 800 Euro.

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