Kästle
Kästle
Transcend 114
- Kategorie
- Freeride
- Saison
- 2026/27
Bester Preis · XSPO
599,95 €
UVP 749 €
Preis vom 22.10.2026, inkl. MwSt., zzgl. Versand
Fazit
Der Kästle Transcend 114 ist ein Freeride-Ski, freigegeben für Könner bis Rennfahrer (Stufe 4 bis 5 von 5).
Wofür er taugt: 114 mm Mittelbreite, Twin Rocker und früh verjüngte Schaufel: viel Auftrieb im Tiefschnee.
Wofür nicht: 2285 g pro Ski in 185 cm: schwer für die Klasse, kostet Kraft in engem Gelände und beim Aufstieg.
Unsicher, ob die Kategorie stimmt? Welcher Ski passt zu mir? Der Ratgeber zu Kategorien und Fahrkönnen
Der Kästle Transcend 114 ist ein Freeride-Ski, freigegeben für Könner bis Rennfahrer (Stufe 4 bis 5 von 5).
Wofür er taugt: 114 mm Mittelbreite, Twin Rocker und früh verjüngte Schaufel: viel Auftrieb im Tiefschnee.
Wofür nicht: 2285 g pro Ski in 185 cm: schwer für die Klasse, kostet Kraft in engem Gelände und beim Aufstieg.
Kästle ordnet sein Freeride-Programm zur Saison 2026/27 neu: Die Transcend-Reihe löst die ZX-Modelle ab und kommt in 98, 104 und 114 Millimetern. Der Transcend 114 ist der breiteste der drei und der Tiefschneespezialist der Familie.
Im Kern wechseln sich Pappel und Buche ab, Kästle nennt das Twin Core. Titanal liegt nur im Bereich der Bindung, Schaufel und Skiende kommen ohne Metall aus und flexen weicher als die Skimitte. Dazu kommen Armoclad-Seitenwangen und Hollowtech 2.0, die markentypische Aussparung in der Schaufel, die Schwungmasse spart. Das Profil ist ein Twin Rocker mit Vorspannung unter dem Schuh, beide Enden sind aufgebogen und früh verjüngt. Bei 185 Zentimetern nennt Kästle 20 Meter Radius, das zielt auf mittlere und lange Schwünge.
2285 Gramm pro Ski in 185 Zentimetern sind für diese Klasse viel. Das Gewicht bringt Ruhe in zerfahrenem Schnee, kostet aber Kraft bei schnellen Richtungswechseln zwischen Bäumen. Im Tiefschnee schwimmt die breite Schaufel früh auf, das lockere Skiende lässt sich quer stellen und andriften. Er ist ein Werkzeug für Powder und verspurtes Gelände, kein Allrounder. Auf harter Piste bleibt er ein Zubringer: Titanal und Seitenwange geben Halt für den Weg zum Lift, präzises Carven ist mit 114 Millimetern nicht sein Fach.
Wer sicher im Gelände fährt, Kraft mitbringt und einen zweiten Ski für Neuschneetage sucht, bekommt für 749 Euro ohne Bindung einen laufruhigen Freerider mit Spielraum für Sprünge und Rückwärtsfahren. Als einziger Ski für den ganzen Winter ist er zu speziell, für lange Aufstiege mit Fellen zu schwer.
- 2285 g pro Ski (185 cm) und Titanal unter der Bindung bringen Laufruhe in zerfahrenem Schnee
- 20 m Radius bei 185 cm: ruhiger Geradeauslauf und lange Schwünge in offenem Gelände
- Skiende aufgebogen und verjüngt wie die Schaufel: lässt sich andriften und rückwärts landen, trotz 114 mm Breite
- 114 mm unter der Bindung: träger Kantenwechsel und wenig Carving-Präzision auf harter Piste
- Nur 3 Längen (179, 185, 192 cm): für kleine oder leichte Fahrer fehlt eine kürzere Option
- Titanal nur im Bindungsbereich: im Test des 104 mm breiten Schwestermodells galt die Paragon-Reihe als bessere Wahl für aggressives Fahren in schwerem Nassschnee
01Für wen eignet sich der Kästle Transcend 114?
Für sehr sportliche Fahrer und Experten, die sicher abseits der Piste unterwegs sind. Kästle ordnet ihn auf der eigenen Skala vom oberen Advanced-Bereich bis Competition ein. Mit 114 mm Mittelbreite und 2285 g pro Ski ist er ein Spezialist für Neuschneetage und offenes Gelände, kein Ski für jeden Tag.
02Welche Längen gibt es und wie unterscheiden sie sich?
Kästle baut den Transcend 114 in 179, 185 und 192 cm. Der Radius wächst mit der Länge: 17,7 m in 179 cm, 20 m in 185 cm und 22,5 m in 192 cm. Weil Schaufel und Ende aufgebogen sind, liegt auf hartem Schnee weniger Kante auf, als die Länge vermuten lässt. Als Faustregel gilt bei solchen Shapes etwa Körpergröße. Wer leicht ist oder viel im Wald fährt, nimmt die kürzere Länge.
03Ist die Bindung im Preis enthalten?
Nein. Die unverbindliche Preisempfehlung von 749 Euro gilt für den Ski ohne Bindung. Kästle bietet ihn auch als Set an, mit der K14 Attack GW liegt es bei 949 Euro. Wer selbst kombiniert, braucht eine Bremse mit rund 115 mm Breite oder etwas mehr.
04Wie fährt sich der Transcend 114 auf der Piste?
Er kommt auf präparierten Hängen zurecht, mehr nicht. Titanal unter der Bindung und die Seitenwange geben Kantengriff für Zubringer und Ziehwege. 114 mm Breite und 20 m Radius machen den Kantenwechsel aber langsam, kurze Schwünge auf hartem Schnee kosten Kraft. Wer überwiegend Piste fährt, ist mit dem Transcend 98 oder einem schmaleren All-Mountain-Ski besser bedient.
05Kann man mit dem Transcend 114 Skitouren gehen?
Für kurze Aufstiege ins Sidecountry mit einer Hybridbindung geht das. Für lange Touren ist er zu schwer: Das Paar wiegt in 185 cm rund 4,57 kg ohne Bindung. Für Touren führt Kästle die deutlich leichtere TX-Reihe.
Können
Zwischen Einsteiger und Racer liegen bei gleicher Körpergröße rund 20 cm. Ohne diese Angabe nennen wir keine Länge.
Gib deine Körpergröße ein, um die passende Länge zu sehen.
Mehr Einstellmöglichkeiten im Skilängen-Rechner.
Unsicher, ob die Kategorie stimmt? Welcher Ski passt zu mir? Der Ratgeber zu Kategorien und Fahrkönnen
Performance-Bewertung
12 KriterienBeschreibung
Kästle ordnet sein Freeride-Programm zur Saison 2026/27 neu: Die Transcend-Reihe löst die ZX-Modelle ab und kommt in 98, 104 und 114 Millimetern. Der Transcend 114 ist der breiteste der drei und der Tiefschneespezialist der Familie.
Im Kern wechseln sich Pappel und Buche ab, Kästle nennt das Twin Core. Titanal liegt nur im Bereich der Bindung, Schaufel und Skiende kommen ohne Metall aus und flexen weicher als die Skimitte. Dazu kommen Armoclad-Seitenwangen und Hollowtech 2.0, die markentypische Aussparung in der Schaufel, die Schwungmasse spart. Das Profil ist ein Twin Rocker mit Vorspannung unter dem Schuh, beide Enden sind aufgebogen und früh verjüngt. Bei 185 Zentimetern nennt Kästle 20 Meter Radius, das zielt auf mittlere und lange Schwünge.
2285 Gramm pro Ski in 185 Zentimetern sind für diese Klasse viel. Das Gewicht bringt Ruhe in zerfahrenem Schnee, kostet aber Kraft bei schnellen Richtungswechseln zwischen Bäumen. Im Tiefschnee schwimmt die breite Schaufel früh auf, das lockere Skiende lässt sich quer stellen und andriften. Er ist ein Werkzeug für Powder und verspurtes Gelände, kein Allrounder. Auf harter Piste bleibt er ein Zubringer: Titanal und Seitenwange geben Halt für den Weg zum Lift, präzises Carven ist mit 114 Millimetern nicht sein Fach.
Wer sicher im Gelände fährt, Kraft mitbringt und einen zweiten Ski für Neuschneetage sucht, bekommt für 749 Euro ohne Bindung einen laufruhigen Freerider mit Spielraum für Sprünge und Rückwärtsfahren. Als einziger Ski für den ganzen Winter ist er zu speziell, für lange Aufstiege mit Fellen zu schwer.
Häufige Fragen
5 Fragen01Für wen eignet sich der Kästle Transcend 114?
Für sehr sportliche Fahrer und Experten, die sicher abseits der Piste unterwegs sind. Kästle ordnet ihn auf der eigenen Skala vom oberen Advanced-Bereich bis Competition ein. Mit 114 mm Mittelbreite und 2285 g pro Ski ist er ein Spezialist für Neuschneetage und offenes Gelände, kein Ski für jeden Tag.
02Welche Längen gibt es und wie unterscheiden sie sich?
Kästle baut den Transcend 114 in 179, 185 und 192 cm. Der Radius wächst mit der Länge: 17,7 m in 179 cm, 20 m in 185 cm und 22,5 m in 192 cm. Weil Schaufel und Ende aufgebogen sind, liegt auf hartem Schnee weniger Kante auf, als die Länge vermuten lässt. Als Faustregel gilt bei solchen Shapes etwa Körpergröße. Wer leicht ist oder viel im Wald fährt, nimmt die kürzere Länge.
03Ist die Bindung im Preis enthalten?
Nein. Die unverbindliche Preisempfehlung von 749 Euro gilt für den Ski ohne Bindung. Kästle bietet ihn auch als Set an, mit der K14 Attack GW liegt es bei 949 Euro. Wer selbst kombiniert, braucht eine Bremse mit rund 115 mm Breite oder etwas mehr.
04Wie fährt sich der Transcend 114 auf der Piste?
Er kommt auf präparierten Hängen zurecht, mehr nicht. Titanal unter der Bindung und die Seitenwange geben Kantengriff für Zubringer und Ziehwege. 114 mm Breite und 20 m Radius machen den Kantenwechsel aber langsam, kurze Schwünge auf hartem Schnee kosten Kraft. Wer überwiegend Piste fährt, ist mit dem Transcend 98 oder einem schmaleren All-Mountain-Ski besser bedient.
05Kann man mit dem Transcend 114 Skitouren gehen?
Für kurze Aufstiege ins Sidecountry mit einer Hybridbindung geht das. Für lange Touren ist er zu schwer: Das Paar wiegt in 185 cm rund 4,57 kg ohne Bindung. Für Touren führt Kästle die deutlich leichtere TX-Reihe.
Gelände-Eignung
4 GeländeartenPro & Contra
- 2285 g pro Ski (185 cm) und Titanal unter der Bindung bringen Laufruhe in zerfahrenem Schnee
- 20 m Radius bei 185 cm: ruhiger Geradeauslauf und lange Schwünge in offenem Gelände
- Skiende aufgebogen und verjüngt wie die Schaufel: lässt sich andriften und rückwärts landen, trotz 114 mm Breite
- 114 mm unter der Bindung: träger Kantenwechsel und wenig Carving-Präzision auf harter Piste
- Nur 3 Längen (179, 185, 192 cm): für kleine oder leichte Fahrer fehlt eine kürzere Option
- Titanal nur im Bindungsbereich: im Test des 104 mm breiten Schwestermodells galt die Paragon-Reihe als bessere Wahl für aggressives Fahren in schwerem Nassschnee
Deine Länge
Können
Zwischen Einsteiger und Racer liegen bei gleicher Körpergröße rund 20 cm. Ohne diese Angabe nennen wir keine Länge.
Gib deine Körpergröße ein, um die passende Länge zu sehen.
Mehr Einstellmöglichkeiten im Skilängen-Rechner.
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Daten zuletzt aktualisiert: 17. Oktober 2026



