Paragon 93
Test & Bewertung 2024/25
850 €
Zum HerstellerVergleichenTechnische Daten
Profil
Performance-Bewertung
Gelände-Eignung
Beschreibung
Der Paragon 93 ist Kästles Antwort auf die Frage, ob Vorarlberger Manufaktur-Qualität auch unter 1000 Euro zu haben ist. Bei 850 Euro ohne Bindung liegt er deutlich unter der MX-Serie und bietet trotzdem Kästle-typische Hollowtech-Konstruktion und sorgfältige Verarbeitung.
Im Vergleich zu den MX-Modellen arbeitet der Paragon 93 mit einer einfachen Titanal-Lage statt Double Titanal. Das macht den Ski weniger steif und fehlerverzeihender. Der Holzkern ist konventioneller aufgebaut als der Infini Core AMTN, die Grundkonstruktion mit Full-Sandwich-Seitenwangen bleibt. Der Tip-Tail-Rocker mit Aufbiegungen an beiden Enden gibt dem Ski mehr Vielseitigkeit als die MX-Modelle mit ihrem reinen Tip-Rocker.
Bei 93 mm Taille deckt der Paragon 93 ein breites Einsatzspektrum ab. Auf der Piste liefert er soliden Kantenhalt und eine ruhige Schwungführung, ohne die kompromisslose Kantenperformance der MX-Serie zu erreichen. Abseits der Piste hilft die breitere Taille in Kombination mit dem Tail-Rocker beim Navigieren durch wechselnden Schnee. In leichtem Powder bietet der Ski ausreichend Auftrieb für gelegentliche Tiefschnee-Abstecher.
Die Terrain-Verteilung liegt bei 40 Prozent Piste, 35 Prozent Offpiste und 20 Prozent Powder. Das macht den Paragon 93 zum vielseitigsten Ski im Kästle-Programm. Der Radius von 17,5 m in 177 cm passt zu mittleren bis langen Schwüngen.
Vier Längen von 163 bis 184 cm stehen zur Wahl, das Gewicht liegt bei 1850 g in 177 cm. Bei 850 Euro ist der Paragon 93 der zugänglichste Weg in die Kästle-Welt. Die Zielgruppe sind fortgeschrittene Fahrer, die einen vielseitigen All-Mountain-Ski mit Manufaktur-Anspruch suchen, ohne den Preis der MX-Serie zu zahlen.