Black Crows
Black Crows
Captis Birdie
- Kategorie
- All-Mountain
- Saison
- 2026/27
Fazit
Der Black Crows Captis Birdie ist ein All-Mountain-Ski für Damen, freigegeben für Aufsteiger bis Könner (Stufe 2 bis 4 von 5).
Wofür er taugt: 1625 g pro Ski in 166 cm und ein Kern ohne Metall: Der Ski lässt sich mit wenig Kraft drehen.
Wofür nicht: Kantengriff im US-Skitest im Schnitt unter 7 von 10 Punkten: Auf harter, eisiger Piste verlangt der weiche Flex eine feinfühlige Fahrweise.
Unsicher, ob die Kategorie stimmt? Welcher Ski passt zu mir? Der Ratgeber zu Kategorien und Fahrkönnen
Der Black Crows Captis Birdie ist ein All-Mountain-Ski für Damen, freigegeben für Aufsteiger bis Könner (Stufe 2 bis 4 von 5).
Wofür er taugt: 1625 g pro Ski in 166 cm und ein Kern ohne Metall: Der Ski lässt sich mit wenig Kraft drehen.
Wofür nicht: Kantengriff im US-Skitest im Schnitt unter 7 von 10 Punkten: Auf harter, eisiger Piste verlangt der weiche Flex eine feinfühlige Fahrweise.
Der Captis Birdie ist die Damenversion des Captis und stammt aus dem Freestyle-Lager von Black Crows. Mit 90 mm Mittelbreite und Twin Tip soll er Piste, Buckel und Park abdecken. In die Saison 2026/27 geht er mit unverändertem Shape und Aufbau, die UVP liegt bei 529 Euro ohne Bindung.
Im Inneren steckt ein Pappelholzkern mit Glasfaser, Metall gibt es keines. Das hält das Gewicht bei 1625 g pro Ski in 166 cm. Doppelter Rocker und ein mittlerer Camber unter dem Fuß machen ihn drehfreudig, die Taillierung von 127-90-113 mm ergibt 17 m Radius. Den Flex beschreibt Black Crows als progressiv und weich. Der Montagepunkt liegt 6 cm hinter der Skimitte. Switch fahren und landen erlaubt das aufgebogene Heck, für Spins ist der Ski aber weniger neutral ausbalanciert als ein zentral montierter Parkski. Der weiche Flex spricht für Butters, Sidehits und kleine bis mittlere Kicker. Für große Sprünge und täglichen Rail-Betrieb dürfte ihm die Härte fehlen.
Spielfreude und Fehlerverzeihen sind seine Stärken, beim Kantengriff fällt er ab. Lob gab es für Buckel, Sulz und Fahrten zwischen Bäumen. Eine frühere Rennläuferin fand ihn zu weich, um auf der Kante Druck aufzubauen. Bei hohem Tempo können die Schaufeln flattern.
Der Captis Birdie passt zu Fahrerinnen mit sicherem Parallelschwung, die einen leichten Ski zum Spielen suchen und erste Parkrunden drehen wollen. Wer auf harter Piste schnell carvt oder regelmäßig im Tiefschnee unterwegs ist, braucht mehr Ski.
- Spielfreude und Fehlerverzeihen im US-Skitest im Schnitt rund 8 von 10 Punkten
- 17 m Radius bei 90 mm Mittelbreite: kurze bis mittlere Schwünge auf der Piste, schmal genug für Buckel und Wald
- Twin Tip mit doppeltem Rocker, Montagepunkt 6 cm hinter der Mitte: Switch ist möglich, vor der Bindung bleibt genug Schaufel für normale Pistenschwünge
- 529 Euro UVP ohne Bindung, 170 Euro unter dem 97 mm breiten Camox Birdie
- Ohne Metall und mit 1625 g fehlt Laufruhe: Laut einem Test flattern die Schaufeln bei hohem Tempo
- 90 mm Mittelbreite tragen im Tiefschnee wenig: In einem Test hielt er schon bei rund 15 cm Neuschnee die Spur nicht
- Montagepunkt bei minus 6 cm statt zentral: Für Spins und Rails ist er weniger ausgewogen als ein reiner Parkski
01Für welches Fahrkönnen ist der Black Crows Captis Birdie gedacht?
Für Fahrerinnen vom sicheren Parallelschwung bis zum sportlichen Niveau. Black Crows nennt den Flex tolerant und zugänglich, ein US-Skitest ordnet den Ski zwischen Intermediate und Advanced ein. Mit 1625 g pro Ski in 166 cm und weichem Flex verzeiht er Fehler. Sehr schnelle, kräftige Fahrerinnen bringen ihn auf harter Piste an seine Grenze.
02Taugt der Captis Birdie als Parkski?
Für erste Parkrunden ja. Twin Tip und doppelter Rocker erlauben Switch-Fahrten, der weiche Flex hilft bei Butters, Sidehits und kleinen bis mittleren Kickern. Der Montagepunkt liegt allerdings 6 cm hinter der Skimitte, die Schaufel ist also länger als das Heck. Wer vor allem Rails und große Kicker fährt, ist mit einem steiferen, zentral montierten Parkski besser bedient.
03Welche Länge sollte ich wählen?
Es gibt den Ski in 154, 160, 166 und 172 cm. Schaufel und Heck sind aufgebogen, laut einem US-Test liegen rund 80 Prozent der Länge als Camber auf. Der Ski fährt sich dadurch kürzer, als die Zahl vermuten lässt. Eine Testerin empfand 160 cm als zu kurz und würde 166 cm nehmen. Zwischen zwei Längen ist deshalb meist die längere die bessere Wahl.
04Wie schlägt sich der Ski auf harter Piste und im Tiefschnee?
Auf griffiger, weicher Piste macht er laut den Tests Spaß, der Radius von 17 m ergibt kurze bis mittlere Schwünge. Auf Eis fehlt Kantengriff: Im US-Skitest lag die Note im Schnitt unter 7 von 10, eine frühere Rennläuferin fand ihn zu weich für Druck auf der Kante. Im Tiefschnee tragen 90 mm Mittelbreite nur begrenzt. Ein Test berichtet, dass er schon bei rund 15 cm Neuschnee die Spur verlor.
05Ist eine Bindung im Preis enthalten?
Nein. Die UVP von 529 Euro gilt für den Ski ohne Bindung. Passend ist jede Alpinbindung mit einem Stopper ab 90 mm Breite. Black Crows empfiehlt die Montage 6 cm hinter der Skimitte, die Bohrung gibt der Hersteller mit 3,5 mm Durchmesser und 9 mm Tiefe an.
Können
Zwischen Einsteiger und Racer liegen bei gleicher Körpergröße rund 20 cm. Ohne diese Angabe nennen wir keine Länge.
Gib deine Körpergröße ein, um die passende Länge zu sehen.
Mehr Einstellmöglichkeiten im Skilängen-Rechner.
Unsicher, ob die Kategorie stimmt? Welcher Ski passt zu mir? Der Ratgeber zu Kategorien und Fahrkönnen
Performance-Bewertung
12 KriterienBeschreibung
Der Captis Birdie ist die Damenversion des Captis und stammt aus dem Freestyle-Lager von Black Crows. Mit 90 mm Mittelbreite und Twin Tip soll er Piste, Buckel und Park abdecken. In die Saison 2026/27 geht er mit unverändertem Shape und Aufbau, die UVP liegt bei 529 Euro ohne Bindung.
Im Inneren steckt ein Pappelholzkern mit Glasfaser, Metall gibt es keines. Das hält das Gewicht bei 1625 g pro Ski in 166 cm. Doppelter Rocker und ein mittlerer Camber unter dem Fuß machen ihn drehfreudig, die Taillierung von 127-90-113 mm ergibt 17 m Radius. Den Flex beschreibt Black Crows als progressiv und weich. Der Montagepunkt liegt 6 cm hinter der Skimitte. Switch fahren und landen erlaubt das aufgebogene Heck, für Spins ist der Ski aber weniger neutral ausbalanciert als ein zentral montierter Parkski. Der weiche Flex spricht für Butters, Sidehits und kleine bis mittlere Kicker. Für große Sprünge und täglichen Rail-Betrieb dürfte ihm die Härte fehlen.
Spielfreude und Fehlerverzeihen sind seine Stärken, beim Kantengriff fällt er ab. Lob gab es für Buckel, Sulz und Fahrten zwischen Bäumen. Eine frühere Rennläuferin fand ihn zu weich, um auf der Kante Druck aufzubauen. Bei hohem Tempo können die Schaufeln flattern.
Der Captis Birdie passt zu Fahrerinnen mit sicherem Parallelschwung, die einen leichten Ski zum Spielen suchen und erste Parkrunden drehen wollen. Wer auf harter Piste schnell carvt oder regelmäßig im Tiefschnee unterwegs ist, braucht mehr Ski.
Häufige Fragen
5 Fragen01Für welches Fahrkönnen ist der Black Crows Captis Birdie gedacht?
Für Fahrerinnen vom sicheren Parallelschwung bis zum sportlichen Niveau. Black Crows nennt den Flex tolerant und zugänglich, ein US-Skitest ordnet den Ski zwischen Intermediate und Advanced ein. Mit 1625 g pro Ski in 166 cm und weichem Flex verzeiht er Fehler. Sehr schnelle, kräftige Fahrerinnen bringen ihn auf harter Piste an seine Grenze.
02Taugt der Captis Birdie als Parkski?
Für erste Parkrunden ja. Twin Tip und doppelter Rocker erlauben Switch-Fahrten, der weiche Flex hilft bei Butters, Sidehits und kleinen bis mittleren Kickern. Der Montagepunkt liegt allerdings 6 cm hinter der Skimitte, die Schaufel ist also länger als das Heck. Wer vor allem Rails und große Kicker fährt, ist mit einem steiferen, zentral montierten Parkski besser bedient.
03Welche Länge sollte ich wählen?
Es gibt den Ski in 154, 160, 166 und 172 cm. Schaufel und Heck sind aufgebogen, laut einem US-Test liegen rund 80 Prozent der Länge als Camber auf. Der Ski fährt sich dadurch kürzer, als die Zahl vermuten lässt. Eine Testerin empfand 160 cm als zu kurz und würde 166 cm nehmen. Zwischen zwei Längen ist deshalb meist die längere die bessere Wahl.
04Wie schlägt sich der Ski auf harter Piste und im Tiefschnee?
Auf griffiger, weicher Piste macht er laut den Tests Spaß, der Radius von 17 m ergibt kurze bis mittlere Schwünge. Auf Eis fehlt Kantengriff: Im US-Skitest lag die Note im Schnitt unter 7 von 10, eine frühere Rennläuferin fand ihn zu weich für Druck auf der Kante. Im Tiefschnee tragen 90 mm Mittelbreite nur begrenzt. Ein Test berichtet, dass er schon bei rund 15 cm Neuschnee die Spur verlor.
05Ist eine Bindung im Preis enthalten?
Nein. Die UVP von 529 Euro gilt für den Ski ohne Bindung. Passend ist jede Alpinbindung mit einem Stopper ab 90 mm Breite. Black Crows empfiehlt die Montage 6 cm hinter der Skimitte, die Bohrung gibt der Hersteller mit 3,5 mm Durchmesser und 9 mm Tiefe an.
Gelände-Eignung
4 GeländeartenPro & Contra
- Spielfreude und Fehlerverzeihen im US-Skitest im Schnitt rund 8 von 10 Punkten
- 17 m Radius bei 90 mm Mittelbreite: kurze bis mittlere Schwünge auf der Piste, schmal genug für Buckel und Wald
- Twin Tip mit doppeltem Rocker, Montagepunkt 6 cm hinter der Mitte: Switch ist möglich, vor der Bindung bleibt genug Schaufel für normale Pistenschwünge
- 529 Euro UVP ohne Bindung, 170 Euro unter dem 97 mm breiten Camox Birdie
- Ohne Metall und mit 1625 g fehlt Laufruhe: Laut einem Test flattern die Schaufeln bei hohem Tempo
- 90 mm Mittelbreite tragen im Tiefschnee wenig: In einem Test hielt er schon bei rund 15 cm Neuschnee die Spur nicht
- Montagepunkt bei minus 6 cm statt zentral: Für Spins und Rails ist er weniger ausgewogen als ein reiner Parkski
Deine Länge
Können
Zwischen Einsteiger und Racer liegen bei gleicher Körpergröße rund 20 cm. Ohne diese Angabe nennen wir keine Länge.
Gib deine Körpergröße ein, um die passende Länge zu sehen.
Mehr Einstellmöglichkeiten im Skilängen-Rechner.
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Daten zuletzt aktualisiert: 17. Oktober 2026





