Atomic

Redster X7 Revoshock C

Test & Bewertung 2024/25

piste2024/25

860 €

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Technische Daten

Kategoriepiste
Saison2024/25
Skill-Level3–4 / 5
KonstruktionRevoshock C + TI Powered + Power Woodcore + Dura Cap Sidewall + Multi Radius Sidecut
Radius14.8 m
Taillenbreite70 mm
Gewicht1700 g
Längen155 / 162 / 169 / 176

Profil

Performance-Bewertung

Steifigkeit
7.0
Highspeed-Stabilität
8.0
Wendigkeit
8.0
Fehlerverzeihung
6.0
Tiefschnee-Auftrieb
1.5
Kantenhalt
8.5
Bruchharsch
4.0
Verspieltheit
4.0
Carving-Präzision
8.5
Dämpfung
7.5
Vielseitigkeit
4.5
Driftbarkeit
4.0

Gelände-Eignung

Piste
0.8
Off-Piste
0.1

Beschreibung

Der Atomic Redster X7 Revoshock C ist der Einstieg in Atomics Redster-Performance-Linie und richtet sich an sportliche Pistenfahrer, die einen zugänglicheren Carver als den X9S suchen. Er kommt in vier Längen – 155, 162, 169 und 176 Zentimeter – mit einem Radius von 14,8 Metern bei 169 cm. UVP: 860 Euro inklusive M 12 GW Bindung.

Der Power Woodcore aus Esche und Pappel bildet die Basis, verstärkt durch ein Titanal-Laminat (TI Powered). Die Dura Cap Sidewalls ersetzen die Ultrawall-Konstruktion der teureren Modelle – eine bewusste Entscheidung zugunsten von etwas weniger Gewicht und etwas mehr Toleranz bei unsauber gesetzten Schwüngen. Der Multi Radius Sidecut variiert den Taillierungsradius entlang der Skilänge, was den Übergang zwischen kurzen und langen Schwüngen erleichtert.

Das namensgebende Revoshock C ist die kompaktere Variante des Revoshock-S-Dämpfungssystems. Es absorbiert Vibrationen zwischen Bindung und Ski, wenn auch mit etwas weniger Wirkungsgrad als beim X9S. In der Praxis zeigt sich das als ruhiger, kontrollierter Lauf, der auch bei höheren Geschwindigkeiten Sicherheit vermittelt. Die 70-Millimeter-Taillierung und das Full-Camber-Profil sind klar auf präparierte Pisten ausgelegt.

Beim World Ski Test 2024/25 erhielt der X7 die Auszeichnung „Excellent“ mit 41,8 von 50 Punkten. In der Folgesaison 2025/26 erreichte er Platz zwei in der Kategorie Men Performance – die Tester hoben Kantenstabilität in kurzen wie langen Schwüngen und den ruhigen Lauf bei hohem Tempo hervor.

Im Vergleich zum X9S verzeiht der X7 mehr, fordert weniger Kraft und kostet 400 Euro weniger. Wer den Schritt vom gehobenen Sportcarver zum Race-Carver noch nicht gehen will oder einen vielseitigeren Pistenski für den Tagesbetrieb sucht, ist hier richtig. Für Off-Piste oder weichen Schnee bleibt er mit 70 Millimetern Taillierung allerdings die falsche Wahl.

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