Redster Q9.8 Revoshock S
Test & Bewertung 2024/25
1.200 €
Zum HerstellerVergleichenTechnische Daten
Profil
Performance-Bewertung
Gelände-Eignung
Beschreibung
Der Atomic Redster Q9.8 Revoshock S aus der Saison 2024/25 fällt mit 85 mm Taillenbreite aus dem typischen Pisten-Raster und positioniert sich als Brücke zwischen Race-Carver und All-Mountain. Atomic kombiniert hier die Revoshock-S-Dämpfungstechnologie mit Titanal-Einlagen, verpackt in einem Format, das auch am Nachmittag auf zerfahrenen Alpenpisten noch funktionieren soll.
Die Konstruktion setzt auf einen Tip-Rocker bei ansonsten klassischem Camber-Profil. Das erleichtert den Schwungansatz in weicherem Schnee und reduziert das Verhaken in Pistenbuckel, ohne den Kantengrip bei aufgekantetem Ski zu kompromittieren. Mit einem Radius von 15,2 m in 173 cm dreht der Q9.8 deutlich enger als der GS-lastige G9 und eignet sich damit für mittelgroße bis kurze Schwünge auf der Piste.
Bei 2000 g pro Ski inklusive Bindung bringt der Q9.8 ordentlich Masse mit. Das zahlt sich in der Laufruhe aus: Stabilität bei Geschwindigkeit und Kantenpräzision liegen auf Racecarver-Niveau. Gleichzeitig erlaubt die breitere Taille einen etwas komfortableren Fahrstil als bei den schmaleren Redster-Modellen. Die Fehlerverzeihlichkeit bleibt moderat, ein Ski für Könner, der aber nicht ganz so fordernd auftritt wie der G9.
Vier Längen von 159 bis 181 cm stehen zur Wahl. Mit einem UVP von 1200 Euro (System mit Bindung) liegt der Q9.8 im gehobenen Preissegment. Er richtet sich an ambitionierte Pistenfahrer, die einen Carver suchen, der auch bei nachlassender Pistenqualität noch Spaß macht.