Mindbender 106C
Test & Bewertung 2024/25
650 €
Zum HerstellerVergleichenTechnische Daten
Profil
Performance-Bewertung
Gelände-Eignung
Beschreibung
Der Mindbender 106C ist K2s Freeride-Ski in Carbon-Bauweise. Carbon Spectral Braid, eine unidirektionale Flax-Lage und ein Aspen-Kern ergeben bei 106 mm Taille einen Ski, der mit rund 2089 g in 183 cm für seine Breite vergleichsweise leicht ausfällt. Für 2025/26 bleibt das Modell als Carryover unverändert.
Der All-Terrain-Rocker hebt den Tip graduell an, das Tail zeigt eine kurze, flache Aufbiegung. In Kombination mit dem Camber unter der Bindung entsteht ein Profil, das sich in wechselndem Schnee vielseitig einsetzen lässt. Im Test des Ski Canada Magazine fiel die Leistung in aufgewühltem Schnee und Bruchharsch positiv auf, der Ski bleibt in ungleichmäßigem Terrain kontrollierbar und berechenbar.
In Powder bietet die 106-mm-Taille ordentlichen Auftrieb, ohne den Ski zum reinen Tiefschnee-Spezialisten zu machen. Das Carving-Verhalten auf der Piste überraschte Tester: Für einen Freeride-Ski legt der 106C saubere Bögen auf den Schnee, was ihn auch an Tagen mit wenig Neuschnee brauchbar macht.
Der Charakter ist verspielt und zugänglich. Der 106C lässt sich in Buckelpisten, zwischen Bäumen und beim Switchen flüssig bewegen. Das niedrige Gewicht und die Carbon-Konstruktion sorgen für ein lebhaftes Ansprechverhalten. Die Kehrseite: Der Ski fordert aktives Fahren. Wer passiv wird, verliert schnell die Kontrolle. Auf Eis und bei hohem Tempo fehlt die Dämpfung, die Titanal-verstärkte Freeride-Ski bieten.
Vier Längen von 169 bis 189 cm stehen zur Wahl. Bei 650 Euro ohne Bindung liegt der 106C preislich unter den Titanal-Modellen. Die Zielgruppe reicht von fortgeschrittenen bis zu sehr guten Fahrern, die einen leichten, verspielten Freeride-Ski suchen, der nicht auf Powder-Tage beschränkt ist.