Firebird HRC
Test & Bewertung 2024/25
1.150 €
Zum HerstellerVergleichenTechnische Daten
Profil
Performance-Bewertung
Gelände-Eignung
Beschreibung
Der Blizzard Firebird HRC ist der vielseitigste Ski der Firebird-Rennlinie. HRC steht für High-performance Race Carver und markiert die Mitte zwischen dem Slalom-orientierten SRC und dem GS-lastigen WRC. Fünf Längen von 160 bis 180 Zentimeter, Radius 15 Meter bei 170 cm, Taillierung 69 Millimeter. UVP: 1.150 Euro inklusive Bindung.
Das Kernstück ist die Triple-Titanal-Konstruktion: drei Lagen Titanal umgeben den Trueblend Race Woodcore aus Esche und Pappel, eingefasst in Full ABS Sidewalls. Das Profil ist reiner Camber von Tip bis Tail. Diese Kombination liefert maximale Kraftübertragung auf die Kante – der Ski reagiert direkt auf jeden Input. Mit rund 1.600 Gramm pro Ski ist der HRC dabei bemerkenswert leicht für seine Konstruktion.
Der Multi-Radius-Sidecut ist das Unterscheidungsmerkmal zum WRC. Er erlaubt dem HRC, sowohl kurze als auch lange Schwünge sauber zu fahren, während der WRC klar auf Langradius spezialisiert ist. In Tests wird der HRC als agil und lebendig beschrieben – für einen Rennski ungewöhnlich wendig, ohne dabei an Stabilität einzubüßen. Tester heben hervor, dass der Ski bei hohem Tempo ruhig bleibt und gleichzeitig leichter zu handhaben ist als erwartet.
Eine Schwäche zeigt die Schaufel auf hartem, eisigem Schnee in steilem Gelände: Hier verliert sie gelegentlich den Kontakt. Auf präparierten Pisten in normalem Zustand ist der Kantengrip dank Triple-Titanal und Full-Camber-Profil dennoch auf Race-Niveau.
Der HRC richtet sich an ambitionierte Pistenfahrer, die einen Rennski mit etwas mehr Flexibilität suchen als der reine GS-Spezialist WRC. Er verzeiht mehr als seine Geschwister in der Firebird-Linie und eignet sich daher auch für Fahrer, die den Einstieg ins Race-Segment wagen. Für Off-Piste oder weichen Schnee ist er mit 69 Millimetern Taillierung und Full Camber nicht gedacht.